

Reduktion der Prozesskosten durch C-Teile-Management
Durch Kanban bieten wir Ihnen individuelle Lösungen, Ihre Produktion effizient und kostengünstig mit C-Teilen zu beliefern. Bei uns besteht seit 1996, also seit 15 Jahren, die Möglichkeit, C-Teile über das Kanban-Belieferungssystem zu beziehen.
Welche Vorteile bietet Kanban?
Belieferungssystem eingerichtet?
Funktioniert das Kanban nur mit C-Teilen?
ist japanisch und heißt übersetzt Schild/Karte. Es ist eine Methode der Produktionsablaufsteuerung und wurde ursprünglich von Toyota (1947) entwickelt. Die arbeitsintensive Beschaffung von C-Teilen wird ausgelagert.
Kanban ist eine Belieferungsmethode nach dem Hol- oder Zurufprinzip (auch Pullprinzip) und orientiert sich ausschließlich am Bedarf einer verbrauchenden Stelle im Fertigungsablauf. Ein Kanban löst eine Belieferung mit neuem Material aus. Dies steht im Gegensatz zu herkömmlichen, zentralistischen Modellen der Produktionssteuerung.
Welche Vorteile bietet Kanban?
- Effiziente Beschaffungskosten-Reduktion durch C-Teilemanagement:
Auslagerung der C-Teile-Beschaffung und Senkung des Arbeitsaufwandes und
der Personalkosten
- Optimierung von Prozesskosten durch die Belieferung mit C-Teilen – in der
erforderlichen Menge zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
- Sofortige Verfügbarkeit der C-Teile
- Dispositionsentlastung
- Lagerreduzierung
- mehr Prozesssicherheit
Die Systemlösungen der FEGIME-Großhändler gehen von der bekannten Tatsache aus, dass der Beschaffungsprozess bei so genannten C-Teilen ihren Warenwert bei weitem übersteigt. »Immer noch gilt als Faustregel, dass ein einziger Beschaffungsvorgang den heutigen Industriebetrieb zwischen 120 bis 240 Euro kostet«, erläutert Rino Hoch, Keyaccount-Manager der FEGIME Deutschland. Von der Feststellung des Bedarfs bis zur Einlagerung der gelieferten Ware reichen die Vorgänge, die unnötige Kosten verursachen.
Das gilt eben auch für die Beschaffung von Kabelbindern oder Aderendhülsen, »klassischen« C-Teilen aus dem Elektrobereich, die eigentlich nur Cents kosten.
Damit C-Teile wirklich nur Cents kosten, machen die Großhändler der FEGIME Deutschland einfach Kisten zu Zeichen, zu Kanbans.

Ein leerer Kanban-Behälter – zum Beispiel mit Kabelbindern – ist ein Informationsträger und löst, sofern er leer ist, die Bestellung automatisch aus. Der FEGIME-Großhändler liefert eine volle Kiste an, übernimmt den leeren Behälter und säubert auf Wunsch sogar noch das Regal beim Kunden. So wird sichergestellt, dass die Kabelbinder immer in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.
Wie wird ein Kanban-Belieferungssystem eingerichtet?
8 Schritte zur Kanban-Einrichtung:
Schritt 1: Bereitstellung der Artikeldaten durch den Kunden
Schritt 2: Analyse des Artikelspektrums beim Großhandel
Schritt 3: Bestimmung, wie und wie viel Behälter bestückt werden
Schritt 4: Klärung, welche Technik zur Datenübermittlung bevorzugt wird
Schritt 5: Angebotserstellung durch den Großhandel sowie die Vertragsgestaltung
Schritt 6: Lagerorte beim Kunden einrichten
Schritt 7: Lagerorte beim Großhandel einrichten
Schritt 8: Systemstart
Funktioniert das Kanban nur mit C-Teilen?
Wie gesagt: »Schüttgut« zählt zu den klassischen C-Teilen. Wenn es die Produktionsprozesse aber nahelegen, können auch höherwertige Artikel wie Relais zum C-Teil werden. Und ebenso ist es möglich, dass Artikel außerhalb des Elektrobereichs in das System integriert werden.
Hier sind die Großhändler der FEGIME Deutschland höchstflexibel, wie im Mittelstand üblich. »Der Kundennutzen, also die nachhaltige Reduzierung der Prozesskosten stehen immer im Vordergrund«, betont Hoch (Fegime). »Wir möchten, dass die Kanban-Systeme bei unseren Kunden etwas vom japanischen Geist atmen: vollkommen bedarfsorientiert.«




